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Website… Reloaded.

Teamwork

Neuanfang

Der Server steht, die Technik läuft, die ersten Inhalte sind verfasst – und schon zeigt sich der Flaschenhals des bestehenden Systems.

Die Nutzung von Homepage-Baukästen vereinfacht zwar die Erstellung von optisch ansprechenden Webseiten und bietet auch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Da sich die Inhalte nicht synchronisieren lassen, können aber prinzipbedingt Änderungen nur von der Person vorgenommen werden, die den Baukasten installiert hat. Und das widerspricht unserer Idee, die Seite stets aktuell zu halten.

Die Lösung ist die Nutzung eines Content-Management-Systems. So können wir die redaktionelle Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und unser Ziel gemeinsam verfolgen. Nur leider sind die Systeme nicht zueinander kompatibel, also muss alles komplett neu aufgebaut werden.

Aber wozu gibt es schließlich verregnete Wochenenden…

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2 Gedanken zu „Website… Reloaded.“

  1. Ich kann mir schon vorstellen, daß es nicht so einfacher eine Webseite wie diese und deren Aufgaben zu machen. Vor über 20 Jahren habe ich selbst mal ein Homepage gemacht. Ich wollte die Erlebnisse der letzten Kriegsjahre und alles was danach geschah niederschreiben und illustrieren. Ich ließ sie von Strato verwalten für 36 € im Jahr.
    Jetzt habe ich zugemacht, weil kein Interesse mehr besteht. Ich will nur sagen, daß alles damals viel einfacher war. Es gibt unzählige Ausdrücke und Bezeichnungen von denen ich keine Ahnung habe. Daher bin ich immer froh, wenn ich eine Webseite sehe, die einfach zu bedienen ist. Gutes Beispiel: Commerzbank ist Klasse, Sparkasse ist umständlich. Vom Aussehen ist die Junkerseite sehr gut, sauber, übersichtlich, aber von der Technik Begriffe ich nichts.

    1. Ich komme zwar aus der IT-Branche und habe die Grundlagen der Technik auch einmal in der Ausbildung gelernt, faktisch bin ich aber seit über 10 Jahren nur noch in der Planung und Umsetzung von Vorhaben, Erstellung von Angeboten und so weiter tätig. Für die Fachseite bekomme ich entsprechende Spezialisten zugeteilt, die sich in den Projekten dann um die Umsetzung kümmern. Natürlich beherrsche ich noch die Grundlagen, aber gerade in der IT geht die Entwicklung so schnell vonstatten, dass ich in der Tiefe nicht mehr Schritt halten kann.

      Zielsetzung war damals, dass wir erstens ein System haben wollten, welches einfach zu bedienen und zu warten ist. Und zweitens wollten wir von vornherein ein System haben, an dem beliebig viele Menschen mitwirken können, damit nicht alles an einer Person hängen bleibt, sondern Aufgaben verteilt werden können.

      Denn die Erfahrungen mit der „offiziellen“ Webseite waren klar: Nur Rt. Fasicorno kümmert sich um die Aktualisierung. Und wenn Fasicorno aus beruflichen oder privaten Gründen keine Zeit dazu findet, dann bleibt halt alles liegen. Und das wollten wir anders machen: Da prinzipiell jeder Zugriff auf das System erhalten kann, können die Daten auch von vielen Personen aktuell gehalten werden, und zwar, ohne, dass es besonderer Absprachen bedarf. Ähnlich wie bei Wikipedia soll einfach jeder, der einen Fehler entdeckt oder einen Beitrag leisten möchte, sich einfach anmelden können und es direkt umsetzen.

      Als Lösung stellte sich schnell ein „Content Management System“ (CMS) heraus. Die Vorteile liegen hier darin, dass das Design einmal am Anfang festgelegt wird, und danach brauchen sich die Nutzer nur noch um die reinen Inhalte kümmern.
      CMS Systeme gibt es viele, und nach einiger Recherche fiel die Wahl letztendlich auf „WordPress“, obwohl ursprünglich mal „Joomla!“ geplant war. Zu WordPress habe ich mir dann ein Fachbuch gekauft, dieses durchgearbeitet, und im Nachgang noch einen VHS Kursus dazu belegt. Mit diesem Fachwissen vollgestopft, konnte ich mich dann an die Aufgabe machen, das Grunddesign der Webseite zu entwerfen und die Installation des Systems abzuschließen. Auch bei mir war viel Ausprobieren dabei, was in einem Fall sogar dazu führte, dass der ganze Server neu installiert werden musste, aber so ist es halt, wenn man in unbekannte Welten vorstößt.

      Eine letzte Herausforderung war dann noch, einen möglichst günstigen Anbieter für unser Vorhaben zu finden, da unsere Webseite nicht durch den Verein finanziert wird, sondern allein durch die Spenden, die wir mit dem „Uhu“ während des „Seppelhortes“ für die Junkertafel einsammeln. Tatsächlich ist auch unser Anbieter Strato. Da wir die Verwaltung des Systems aber selbst übernehmen, liegen unsere jährlichen Kosten bei lediglich 15 €.

      Aber um so mehr freue ich mich, dass die Kritik an unserer Umsetzung so positiv ausfällt und uns bestärkt und motiviert. Hoffentlich folgen bald noch mehr Sassen Deinem guten Beispiel und leisten den einen oder anderen Beitrag. Denn Du kennst das von Facebook: Nur wenn es häufiger neue und interessante Inhalte zu lesen gibt, kommen die Leute auch freiwillig wieder.

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