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In eigener Sache

Derzeit dominieren Nachrichten über Corona und Ukraine die Medien, weshalb die schweren Waldbrände in Südamerika in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten sind. Allein in 2021 sind nach Angaben des WWF 10.476 Quadratkilometer Regenwald durch die Brände vernichtet worden, die schlimmste Verwüstung seit zehn Jahren. Der Wald ist nicht nur für das gesamte Klima wichtig, er ist vor allem eines: Wertvoller Lebensraum für eine unglaubliche Artenvielfalt, die so nur im Regenwald existiert.

Der Große Ameisenbär braucht Hilfe

Wer mich privat näher kennt, weiß, dass ich bekennender Fan des „Großen Ameisenbären“ bin. Der große Ameisenbär steht inzwischen auf der „roten Liste“ und lebt genau dort, wo die Brände wüten. Physiologisch ist er leider nicht in der Lage, längere Strecken schnell zurückzulegen und vor dem Feuer zu fliehen. Steht sein natürlicher Lebensraum in Flammen, bedeutet das auch für ihn einen qualvollen Tod durch Verbrennen.

Es kommt vor, dass einzelne Tiere mit schwesten Verbrennungen aufgefunden werden. Mitarbeiter des „Projeto Tamanduá“ nehmen diese Tiere auf und sorgen für intensive tiermedizinische Versorgung. Überlebt das Tier, wird es in monatelanger Arbeit aufgepäppelt, mit dem Ziel der Auswilderung in seinen natürlichen Lebensraum.

Großer Ameisenbär mit verbranntem Fell und Gliedmaßen, operiert und verbunden.
Millionen toter und verletzter Tiere, darunter viele Ameisenbären. 52 wurden gerettet und zum CRAS in Campo Grande gebracht.

Auf dieser Webseite sind weitere Informationen zum Ablauf zu finden. Da die Webseite nur in der Landessprache Portugiesisch verfügbar ist und die wenigsten Besucher (mich eingeschlossen) die Sprache beherrschen, nutze ich Google Dienste für die Übersetzung ins Deutsche.

Spenden – schwer gemacht!

Die medizinische Versorgung der Tiere kostet Geld. Als Nichtregierungsorganisation ist das Instituto Tamanduá dabei vor allem auf Spenden angewiesen. Ich habe mich persönlich entschlossen, die wertvolle Arbeit des Instituts durch eine Spende in Höhe von 500,00 EURO zu unterstützen. Leider musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, Geldmittel von Deutschland nach Brasilien zu senden.

Gebühren von PayPal

PayPal bietet unkompliziert die Möglichkeit, Geld in beliebigen Währungen zu versenden beziehungsweise zu empfangen. Beschäftigt man sich jedoch ein wenig mit den Gebühren, wird es schnell intransparent: Grundsätzlich wird vom Empfänger eine Grundgebühr von 2,49% erhoben. Dazu kommt eine internationale Transaktionsgebühr von weiteren 2% (für Deutschland). Darauf kommt dann noch eine Festgebühr je nach Währung, bei Euro sind das 35 Cent.

Ferner listet das Preisverzeichnis noch Wechselgebühren in Höhe von 3% über dem Basiswechselkurs aus. Und dann kommen bei der Gutschrift auf ein Bankkonto noch einmal bis zu 1% Gebühren für die Auszahlung hinzu.

Damit landen beinahe 10% der gespendeten Summe bei PayPal. Nein, danke.

Gebühren von Banken

Bei den drei von mir verglichenen Banken wird es zumindest transparenter (Ausnahme Commerzbank), aber auch hier fallen nicht unerhebliche Gebühren an. Je nach Höhe des Betrages fallen unterschiedliche Gebühren (günstigste Bank) an.

ÜberweisungsbetragGebühren
unter 500,00 EURO22,00 EURO (OUR-Überweisung)
über 500,00 EURO1,5 Promille vom Wert, mindestens 32,00 EURO (OUR-Überweisung)
Gebührenvergleich Auslandsüberweisung (Nicht-EWR)

Ausgewählt wurde der Überweisungstyp „OUR“, das heißt der Absender trägt alle anfallenden Gebühren, auch die der Bank des Empfängers. Schließlich soll die gesamte Summe ankommen, so die Idee.

Idee Sammelüberweisung

Ich hoffe, dass ich auf diesem Weg weitere Unterstützung für das Projekt gewinnen kann. Aufgrund der Gebührenstruktur ist es sinnvoll, zunächst auf einem inländischen Konto die Spendengelder einzusammeln, und diese dann geschlossen als eine Überweisung an das Insituto Tamanduá zu überweisen. Dadurch werden die Gebühren gegebenenfalls höher, aber fallen nur einmalig an. Eine Spendenquittung bringt nichts, da Spenden außerhalb des EWR ohnehin steuerlich nicht geltend gemacht werden können.

Für alle, die sich an der Aktion beteiligen möchten, habe ich eine dediziertes Unterkonto eingerichtet:

Karsten Paczkowski
IBAN DE80 5001 0517 0899 4414 40
BIC INGDDEFFXXX
ING DiBa AG

Da das Konto nicht für andere Zwecke genutzt wird, ist die Angabe eines besonderen Verwendungszwecks nicht erforderlich.

Jeder Euro zählt!

Ich möchte die Überweisung Anfang Juni 2022 absenden, daher gilt als letzte Frist für einen Zahlungseingang der 31.05.2022. Alle anfallenden Gebühren für die Überweisung trage ich selbst. Alle eingegangenen Zahlungen kommen somit in voller Höhe beim Empfänger an.

Alle eingegangenen Zahlungen werden – sofern der Spender nicht anonym bleiben möchte – auf der Webseite veröffentlicht, ebenso die gespendete Gesamtsumme. Auf Nachfrage stelle ich gerne die Kontoauszüge zum Nachweis der Zahlungen zu Verfügung.

Projeto Tamanduá

Das „Instituto Tamanduá“ ist eine Nichtregierungsorganisation, die im Jahre 2005 mit dem Ziel gegründet wurde, biologische und ökologische Informationen über die bis dahin in der Natur sehr wenig erforschten Ameisenbären zu gewinnen. Ihre Mission ist, durch Forschung, Bildung und öffentliche Maßnahmen auf ganzheitliche und innovative Weise auf die Welt einzuwirken und das Gleichgewicht der Umwelt und ihrer biologischen Vielfalt zu fördern.

Heute arbeitet das Instituto Tamanduá mit Partnern und Forschern auf der ganzen Welt zusammen. So unterstützen in Deutschland beispielsweise der Zoo Dortmund, der Zoo Halle und der Zoo Krefeld das Institut, und auch die Ameisenbärenforscherin Frau Dr. Möcklinghoff arbeitet im Rahmen ihrer Forschungen eng mit den Mitarbeitern der Institution zusammen. Zu dieser Arbeit gehört beispielsweise die weltweite Koordination der „roten Liste“ der IUCN in Bezug auf die Xenarthra, die Nebengelenktiere.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite tamandua.org.

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